Am „Tag des Baumes“ wurde der  „Baum des Jahres“ gepflanzt

Der  „Tag des Baumes“ wurde in Deutschland erstmals am 25. April 1952 begangen. Er sollte die hohe Bedeutung des Baumes symbolisieren. Damals pflanzten Bundespräsident Theodor Heussund der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Waldim Bonner Hofgarteneinen Ahorn.


Jetzt wurde am 25. April wieder ein Ahorn gepflanzt - ein Feldahorn am Radweg nach Birkenhain. Der Feldahorn ist „Baum des Jahres 2015“.Feldahorn ist der kleine Bruder von Bergahorn und Spitzahorn. Er steht in Berlin und Brandenburg auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.


Ca. 20 Leute aus Birkenhain und Großbeeren hatten sich eingefunden, um der Pflanzung des Baumes beizuwohnen. Die Nummer 27 der Baumreihe „Bäume der Jahre“ sollte gepflanzt werden. Nicht alle konnten mittun; moralische Unterstützung war es allemal. Herr Unterdörfer gab mit seinem Jagdhorn-Solo den Auftakt, dann war die Pflanzgrube schnell ausgehoben, der Baum gesetzt, Pfähle dazu, Kompost aufgefüllt, der Baum sicher befestigt und angegossen. Zum Schluss bekam der Baum eine Stele mit dem Namen des Sponsors und einer Tafel mit Kurzporträt des Baumes. Diese Stelen stehen inzwischen bei allen anderen gepflanzten Bäumen. Sie vervollständigen das Bild dieser liebevoll gepflanzten und gepflegten Allee. Alle Bäume sehen im Moment gesund und vital aus. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.


Dass man nach der Pflanzung noch bei Getränken, Gegrilltem und Kuchen beisammen saß, ist schon Tradition. Eine schöne Tradition.

ozio_gallery_nano
Ozio Gallery made with ❤ by turismo.eu/fuerteventura